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Psychotherapie nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen

Wenn das Erlebte bleibt – und die innere Sicherheit fehlt

Was vorbei ist, ist nicht immer vergangen

Manche Erlebnisse erschüttern uns so tief, dass sie Spuren hinterlassen – selbst dann, wenn sie lange zurückliegen. Traumatische oder stark belastende Erfahrungen – ob einmalig, wiederholt oder über einen längeren Zeitraum – können das Gefühl innerer Sicherheit dauerhaft beeinträchtigen. Oft bleiben Anspannung, Übererregung oder emotionale Taubheit zurück, die sich nur schwer erklären lassen.

Typische Reaktionen sind:

  • erhöhte Wachsamkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe

  • Vermeidung bestimmter Situationen oder Erinnerungen

  • Flashbacks, Gedächtnislücken oder Dissoziation

  • körperliche Symptome ohne medizinischen Befund

  • ein Gefühl von Entfremdung, Scham oder Hilflosigkeit

Wenn Schutzstrategien zu Belastungen werden

Was Menschen im Moment des Traumas schützt – Abspaltung, Erstarrung, Vermeidung – kann im späteren Leben zur Einschränkung werden. Viele Betroffene versuchen, das Erlebte zu verdrängen oder zu „überspielen“. Doch innerlich bleibt der Druck bestehen.

Psychotherapie nach Trauma bedeutet nicht: „alles erzählen müssen“. Vielmehr geht es um Stabilisierung, Selbstregulation und darum, wieder ein Gefühl von innerer Kontrolle und Sicherheit zu entwickeln – in einem Tempo, das für Sie stimmig ist.

Mein Zugang zur Traumatherapie

Ich begleite Menschen mit belastenden Erfahrungen achtsam, stabilisierend und respektvoll. Die Grundlage bildet eine tiefenpsychologisch fundierte Haltung, ergänzt durch Methoden der Hypnosepsychotherapie und Ego-State-Therapie (Teilearbeit).

Im Vordergrund steht dabei immer: Ihre Selbstbestimmung, Ihr Tempo, Ihre Grenzen.

Hypnosepsychotherapie bei Trauma

In der Hypnosepsychotherapie können Sie in einen geschützten inneren Raum eintauchen – einen Trancezustand, der nicht Kontrollverlust bedeutet, sondern Fokussierung und Schutz. In diesem Zustand ist es möglich:

  • mit dem eigenen Körper und Empfinden wieder in sanften Kontakt zu treten

  • innere Bilder für Sicherheit, Orientierung und Selbstwirksamkeit aufzubauen

  • abgespaltene oder belastete innere Anteile wahrzunehmen – ohne sie zu überfordern

  • emotionale Reaktionen zu regulieren

  • erste Schritte der Verarbeitung in behutsamer Form zu ermöglichen

Teilearbeit (Ego-State-Therapie)

Traumatisierte Menschen tragen oft innere Anteile in sich, die noch „im damaligen Erleben“ gefangen sind – verletzte Kindanteile, innere Wächter oder Überlebensstrategien. Diese Anteile können in der Teilearbeit sichtbar und verstehbar werden. Es geht nicht darum, sie loszuwerden – sondern ihnen einen sicheren Platz im inneren System zu geben.

So entsteht emotionale Integration – nicht über Konfrontation, sondern über Beziehung und Präsenz.

Zurück zu sich – in kleinen Schritten

Traumatherapie heißt nicht, „funktionieren zu müssen“. Sie dürfen ankommen, durchatmen, sich mit all dem zeigen, was bisher keinen Platz hatte. Ich begleite Sie auf diesem Weg mit Achtsamkeit, Klarheit und Respekt vor Ihrer Geschichte – und mit der Zuversicht, dass Veränderung möglich ist.

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